Missionseinsatz in Brasilien
Brasilien gehört wie Argentinien zu den ersten Einsatzländern der MASA. Unser Partnerbund ist die Convençao Batista Pioneira do Sul do Brasil. Eine Zusammenarbeit gibt es in folgenden Bereichen:
- zwei Kinderheime (in Ijui und in Cotia)
- eine Kindertagesstätte in den Favelas von Diadema (Sao Paulo)
- missionarisch-evangelistische Projekte unter den Pommern im Bundestaat Espirito Santo sowie in Blumenau (Santa Catarina)
- Missionsseminar in Ijui (Rio Grande do Sul)
- PEPE, eine Vorschulkinderarbeit in den Armenvierteln mehreren Städte in Südbrasilien
- Theologische Fakultät in Ijuí (Rio Grande do Sul)
Kindertagesstätte in Diadema/Sao Paulo
Mehr als 16 Millionen Menschen wohnen in der Megastadt Sao Paulo, die nach wie vor die Menschen aus allen Teilen des Subkontinentes anzieht, vor allem aus dem armen Nordosten. Diese armen Zuwanderer landen meistens in den Armenvierteln, den Favelas, die sich zu Städten mit einer eigenen Subkultur entwickeln. Etwa in Diadema, einer Stadt in der Stadt. In vielen Familien müssen die Eltern, um überhaupt überleben zu können, arbeiten. Während dieser Zeit bleiben die Kinder sich selbst überlassen. Es ist eine der Ursachen für das Straßenkinderphänomen. In Zusammenarbeit mit einer lokalen engagierten Gemeinde haben wir 2002/2003 eine Kindertagesstätte gebaut, in die täglich 140 Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren kommen. Ausgesucht wurden die Ärmsten der Armen. Über besondere Programme erfahren nicht nur die Favelakinder sondern auch deren Eltern praktische und geistliche Lebenshilfe. Die Jungen und Mädchen werden in altersgemäß zusammengesetzten Gruppen jeweils vormittags und nachmittags betreut, wobei Schulaufgabenbetreuung und kreative Förderkurse eingeschlossen sind. Sogar zwei Mahlzeiten pro Turnus gehören dazu.
Sie können mit einer Spende oder über eine Patenschaft mithelfen, dass diese Kinder und Jugendlichen versorgt, betreut und gefördert werden.
