Finanzbedarf: 2500 €
Projektnummer: 54150

Infektionen, Mangelernährung und Armut sind die Ursache für viele Krankheiten in Afrika.
Aufgrund des niedrigen Einkommens gehen viele Menschen in ihrer Not nicht zur Behandlung. Und wenn sie es tun, ist es oft schon zu spät. Darum ist medizinische Hilfe wesentlich.
AIDS/HIV ist eine der größten Herausforderungen. Das HI-Virus (Human-Immundefizienz-Virus) schwächt die Abwehrkräfte des Körpers, so dass er schutzlos gegenüber Krankheiten wird. Unbehandelt führt die Krankheit zum Tod. Seitdem AIDS definiert (1982) und das Virus gefunden wurde (1984), sind mehr als 60 Mio. Menschen infiziert worden und über 20 Mio. Menschen gestorben. Man spricht von einer Pandemie, das ist eine weltweite Epidemie. Am stärksten betroffen ist Afrika südlich der Sahara mit 25,4 Mio. infizierten Menschen.
Die Baptist Convention of Sierra Leone (BCSL) unterhält mehrere Kliniken und eine mobile Ambulanz, die sehr stark in Anspruch genommen wird. Die allgemeine Armut in Sierra Leone trägt dazu bei, dass viele Menschen erst extrem spät in die Kliniken kommen, da sie nicht für die Behandlungskosten aufkommen können. Oft ist es dann für jede Hilfe schon zu spät. Neben den Kliniken in Kassirie und Nonkoba gibt es eine Augenklinik, die sich in Lunsar befindet. Dort werden blinden Menschen auch Hilfestellungen für das alltägliche Leben angeboten. In Kursen können sie lernen, wie sie selbst mobil bleiben, für ihre Familien sorgen und Haus- und Handarbeiten erledigen können.
An allen Kliniken fehlt es an ausreichend medizinischen Geräten. Oft steht nicht einmal genug sauberes Wasser zur Verfügung. Es werden Pumpen und Generatoren benötigt. Auch die Infrastruktur um die Krankenhäuser herum ist sehr herausfordernd, was die Arbeit zusätzlich erschwert.